Abschied und Trauer

erstellt am 06.01.13

Abschied und Trauer

„Wir haben hier keine bleibende Stadt,
sondern die zukünftige suchen wir." (Hebräer 13,14)

Seelsorgerliche Begleitung und Trauergottesdienst

Leben lernen mit dem Abschied, begleitet werden, wenn es auf das Sterben zugeht, Trost in einem Trauergottesdienst erfahren, Unterstützung bekommen, die Trauer zu ertragen und das eigene Leben neu auszurichten – der christliche Glaube bietet vielen Menschen dafür Hilfe und Halt.

Abschied nehmen ist ein Weg. Nicht erst dann, wenn der Trauerfall eingetreten ist, bieten wir als Kirche Möglichkeiten an, Wegstationen gemeinsam zu gehen:

  • Sterbebegleitung durch die Pfarrer oder erfahrene Mitarbeitende,
  • seelsorgerliche Unterstützung der Angehörigen,
  • Salbung und/oder Abendmahlsfeier am Krankenbett,
  • Verabschiedung, „Aussegnung" des Verstorbenen im Kreis der Familie.

In all diesen Anfragen sind wir als Ihre Kirchengemeinde für Sie da. Sie können sich gern an unsere Pfarrer wenden – direkt oder aber auch über unsere Gemeindebüros!

Im Blick auf den Trauergottesdienst selbst erfolgt die Kontaktaufnahme oft über den Bestatter. Sie können aber auch hier direkt Pfarrer Grundmann oder Pfarrer Tielbürger ansprechen.
In einem ausführlichen Gespräch erfahren Sie Beistand im Blick auf die bevorstehende Abschiedssituation. Sie können den Ort und die Gestaltung der Trauerfeier besprechen. Sie können Anregungen für die Traueransprache geben. Die Pfarrer werden mit Ihnen einen Bibeltext auswählen, der als Grundlage der Traueransprache dient.

Gemeinsam überlegen Sie die Gestaltung des Gottesdienstes. Die Trauerfeier hilft, in Würde Abschied zu nehmen und gibt Antwort auf die Frage, wie wir angesichts unserer Vergänglichkeit leben können.
Auch nach der Beisetzung können Sie Unterstützung durch seelsorgerliche Begleitung bekommen oder die Orte und Zeiten von regionalen Trauergruppen erfahren, die manche Gemeinden anbieten.
Nicht zu vergessen: In unseren Gottesdiensten, Kreisen und Gruppen treffen sich regelmäßig Menschen, die schon Erfahrungen mit Abschiedswegen haben. Auch diese Gemeinschaft bietet Halt.
In besonderen Ausnahmefällen bieten wir auch unsere Kirchenräume als Ort für den Trauergottesdienst an. Es ist ein wichtiger Gedanke, dass Menschen dort, wo sie getauft, konfirmiert, getraut wurden, auch verabschiedet werden können. Darüber hinaus „spricht" ein schön gestalteter Kirchenraum eine hilfreiche Sprache.

Am Sonntag nach der Beerdigung wird im Gemeindegottesdienst des verstorbenen Menschen gedacht und für die Angehörigen gebetet. Am Sonntag vor dem ersten Advent ist Ewigkeits- bzw. Totensonntag. Hier gibt es besonders gestaltete Gedenkgottesdienste für die Verstorbenen des vergangenen Kirchenjahres.

Wenden Sie sich vertrauensvoll an unsere Pfarrer, wenn Sie Trost und kirchliche Begleitung wünschen. Das gilt natürlich auch dann, wenn der Mensch, um den Sie trauern, kein Mitglied unserer Kirche war.

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